Wie messen Sie die Zeit? Sicher mit Kalender und Uhr. Aber Zeit umfasst viel mehr als Jahre, Monate, Tage, Stunden, Minuten und Sekunden. Denn sie fühlt sich nicht immer gleich an. 

Ebenso wie Menschen groß, klein, kräftig oder schlank sein können, gilt das auch für Lebensabschnitte. Manche verfliegen leicht, unbeschwert und glücklich. Andere lasten schwer auf Körper und Seele und schleichen unbarmherzig zäh dahin. 

Selbst unter widrigen Umständen können wir zufrieden oder trotz optimaler Rahmenbedingungen nervös und unglücklich sein. Manchmal sind wir zufällig zur perfekten Zeit am richtigen Ort. Oft kommt es aber auch vor, dass wir etwas akribisch vorbereitet haben und die Sache dann total in den Sand setzen.

All diese Schwankungen haben Astrologen über mehrere Jahrtausende beobachtet, gemessen und archiviert. Sie untersuchten ihre Gründe, Umstände und Wiederkehr – und fanden heraus, dass es einen Zusammenhang zwischen bestimmten Konstellationen von Himmelskörpern und Ereignissen auf der Erde gibt, dass seelische Grundstimmungen, Ereignisse, Veränderungen und Krisen zyklisch verlaufen und dass deren Länge und Intensität kalkulierbar sind.

Astrologie geht also davon aus, dass die Zeit keine Aneinanderreihung anonymer sinn- und wesensloser Einheiten ist, bei der ein Moment dem nächsten gleicht. Ihre grundsätzliche These lautet, dass die Zeit eine spür- und messbare Qualität hat und dass diese aus bestimmten Planetenkonstellationen ermittelt werden kann.

Doch so wie eine Uhr die Zeit zwar anzeigt, sie aber nicht produziert, werden irdische Ereignisse nicht von den Himmelskörpern verursacht. Stattdessen wird angenommen, dass es zwischen Gestirnen und irdischen Ereignissen zu gleichzeitig (synchron) stattfindenden Vorgängen kommt, z.B. dass Mond und Mars im Trigon stehen und Sie sich zur selben Zeit besonders wohl und durchsetzungsfähig fühlen.

Aus der Jahrtausende langen Erfahrung, dass es solche Synchronizitäten gibt, versuchen Astrologen, praktisch nutzbares Wissen herauszufiltern. Ihre Deutungen sind nichts anderes als Wahrscheinlichkeitsaussagen. Meteorologen wissen aus Erfahrung, dass ein Tiefdruckgebiet Regen mit sich bringt.

Astrologische Prognosen basieren darauf, dass Menschen, die sich unter bestimmten Voraussetzungen über einen längeren Zeitraum stets auf eine ganz spezielle Weise verhalten haben, dies mit einer gewissen Sicherheit beim nächsten Mal innerhalb gleicher Rahmenbedingungen wieder tun werden.

Ein Blick in die Zukunft?

Steht das Schicksal in den Sternen? Folgt unser Leben einem bestimmten Lauf, an dem wir nichts ändern können?

Schon immer wurde von Astrologen erwartet, dass sie ein Fenster in die Zukunft öffnen und mit spektakulären Prognosen brillieren. Tun sie das nicht, ist das für die meisten Menschen ein Zeichen für enttäuschende Unfähigkeit. Geben sie hingegen Voraussagen, gilt das als Beweis für Scharlatanerie.

Die "wirkliche" Astrologie hat nichts mit Wahrsagerei zu tun. Stattdessen ist sie ein hervorragendes Instrument, um persönliche Stärken effektiver auszuspielen, bewusst an Schwächen zu arbeiten und zu verstehen, dass das Auf und Ab im Leben bestimmten Zyklen folgt. Damit sind Sie angenehmen und schwierigen Phasen nicht ausgeliefert, sondern können diese optimal für sich nutzen.

 

 

Herzlich willkommen auf www.die-astrologin.de, der Astrologie-Seite aus Berlin. Schön, dass Sie vorbeischauen. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre.

Mit besonderen Sternengrüßen

Ihre Annett Klingner

Was verrät Ihr Tierkreiszeichen?

Fast jeder weiß, in welchem Tierkreiszeichen er geboren wurde, also wo die Sonne zum Zeitpunkt seiner Geburt stand. Die meisten Menschen identifizieren sich auch mit „ihrem“ Zeichen – vor allem natürlich  ... weiterlesen >

Zwillinge

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe Zwillinge!

Zwillinge (geboren zwischen dem 21. Mai und dem 21. Juni) erkennt man auf den ersten Blick. Sie reden schnell und viel – oft unterstreichen sie ihre Worte auch mit Handbewegungen. Selten sind sie allein, noch seltener sitzen sie still. Diese kontaktfreudigen und kommunikationsstarken Menschen sind offen für alles und immer bestens über alle Vorgänge in ihrem Umfeld informiert. Je größer eine geistige Herausforderung ist, desto eher laufen sie zur Hochform auf. Kaum jemand hat solch ein Gespür für neue Trends, ist auch nur annähernd so flexibel und anpassungsfähig wie sie. Gut gelaunt sind sie unschlagbar amüsant, geistreich und sympathisch.

Zwillinge brauchen Abwechslung. Unbedingt! Je mehr, desto besser! Sobald es hektisch um sie herum zugeht, blühen sie auf. Jeden weiteren Kontakt empfinden sie als Quelle der Information und Unterhaltung. Der Haken daran: Sobald sie neue Menschen kennenlernen, vergessen sie gerne alte Verbindungen. Sie organisieren, recherchieren und kommunizieren mit Talent und Leidenschaft. Und bei möglichst vielen Themen versuchen sie, auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Weil sie ein blendendes Gespür für Neuigkeiten haben, wissen Zwillinge vieles schon, bevor es offiziell bekannt wird.

Aber leider ist Diskretion nicht ihre allergrößte Stärke. So wird aus inoffiziellen Informationen unter Beteiligung eines Zwillings nicht selten Klatsch und Tratsch. Auch Disziplin ist ein wunder Punkt. Weil sie sich für tausend verschiedene Dinge interessieren, springen sie schon aus Zeitgründen von einer Sache zur anderen und verlieren den Elan, sobald es irgendwo hakt. Auch knallharte Entscheidungen sind ein Problem. Lieber entwickeln sie zehn neue Ideen, als sich auf eine festzulegen und diese konsequent umzusetzen. Weil sie meist auf mehreren Hochzeiten tanzen, haben Sie zu allem eine Meinung und ein gesundes Halbwissen, werden aber nur selten zum Profi in einem Bereich.

Zwillinge können spannend erzählen: über sich, andere Leute oder geplante Projekte; weiterlesen >

 

Buch-Tipps für Sie

 

Annett Klingner: Gute Sterne - Böse Sterne
Astrologie zwischen Aberglaube und Wissenschaft

350 Seiten, Collection Rolf Heyne, München 2012
ISBN-10: 3899105044, ISBN-13: 978-3899105049
19,90 €

Worauf basiert Astrologie, wie funktioniert ein Horoskop und was verrät es wirklich? 'Gute Sterne - Böse Sterne' gibt seriöse und überprüfbare Antworten, ganz ohne Räucherstäbchen und Glaskugel. Mit einem überzeugenden Praxistest für Skeptiker. weiterlesen >
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Annett Klingner: Heimliche Regenten.
Astrologen als Drahtzieher der Macht

240 Seiten, Collection Rolf Heyne, München 2012
ISBN-10: 3899105567, ISBN-13: 978-3899105568
19,90 €

Ob römischer Kaiser, Renaissance-Papst, deutscher Diktator oder amerikanischer Präsident: Von der Antike bis zur Gegenwart quälten sich die Wichtigen, Reichen und Schönen der Welt mit den gleichen Fragen herum: Kriege ich Macht? Und wenn ja, behalte ich sie? Werde ich erfolgreicher, vermögender und beliebter sein als meine Feinde? Wann muss ich sterben? Und was denkt die Nachwelt über mich?

Je höher die Position, desto größer war das Bedürfnis nach verlässlichen Voraussagen. Und Astrologen wurden oft zu gefragten und mächtigen Ratgebern. Doch was passierte, wenn ihre Prophezeiungen den Regenten nicht passten? Oder wenn falsche Weissagungen aufflogen? Was ist dran an den Mythen um mächtige Auftraggeber, berühmte Astrologen und ihre spektakulären Weissagungen? „Heimliche Regenten“ zeigt es anhand fünfzehn historischer Geschichte. Von Kaiser Nero, über Nostradamus bis zum ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan. Spannend wie ein Krimi. Lehrreich wie das Leben. weiterlesen >
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    Die Macht der Sterne

     

    Planetenkinder: ein astrologisches Bildmotiv in Spätmittelalter und Renaissance, Berlin 2017

    ARTE Verlag, Berlin 2017, ISBN 978-3-00-057688-1, 564 Seiten, ca. 600 Abbildungen, 59,95 €

    Darstellungen der Planeten und ihrer Kinder gehörten zu den ersten paganen Bildern, die im Spätmittelalter produziert und rezipiert wurden. Während der rund 200 Jahre ihres hauptsächlichen Auftretens, bis zum Ende des 16. Jahrhunderts, erreichten sie eine enorme Popularität. Im Weltbild des Mittelalters und der frühen Neuzeit war jeder Mensch von dem Gestirn geprägt, unter dessen Einfluss er geboren wurde. Dieser Planet bestimmte, wie man körperlich und charakterlich beschaffen war, welchen Beruf man ausübte und welche gesellschaftliche Stellung man erwarten durfte. Der Geburtsmoment sorgte für eine lebenslange, familiäre Verbindung zum Gestirn, man wurde quasi zu dessen Kind.


    Die Macht der Sterne zeichnet die Entwicklung von der ersten Erwähnung der Planetenkinder in Schriftquellen, über die Herausbildung eines relativ stabilen ikonografischen Kanons in verschiedenen Medien, funktionsgebundene Variationen bis zum Aufgehen in anderen Bildgattungen nach. Die zumeist siebenteiligen Zyklen stellen sich als Teil eines weit ausgebauten Beziehungsgefüges und Verweissystems dar, in dem sich das jeweilige gesellschaftliche Bild der Zeit spiegelt. Die Darstellungen dokumentieren zudem zentrale Entwicklungen des individuellen Denkens bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. Sie zeigen, wie das jeweils aktuelle kosmologische Verständnis und Wissen einem breiten Publikum durch Bilder vermittelt werden konnte, wie dies mit dem religiösen Leben vereinbar war oder sich im Alltag niederschlug.

    Planetenkinder-Darstellungen hatten im Verlauf ihrer Geschichte vielfältige Funktionen. In ihnen manifestierte sich die Vorstellung einer Einheit der Dinge in zahlreichen Analogien. Gezielt eingesetzt wurden die Bilder zur Markierung sozialer Aufstiege, politischer Interessen und der Reklamation von Machtansprüchen sowie der Repräsentation von Einfluss bzw. Verherrlichung von Auftraggebern. Die Bilder zeigen philosophische Diskurse auf, verweisen auf konkrete historische Ereignisse und bewerten diese.

     

    Erhältlich über jede gute Buchhandlung und bei den großen Online-Anbietern

     

     

     

     

     

      Mondkolumne in Mein TV & ich

      Die Stellung des Mondes hat nicht nur Einfluss auf unsere Ernährungsgewohnheiten und das Pflanzenwachstum, sondern auch auf unsere Stimmung. Lesen Sie alle 14 Tage in der Frauen- und Programmzeitschrift "Mein TV und ich", welche Speisen Sie wann besonders gut vertragen, an welchen Tagen sich der Friseurbesuch lohnt oder wann Sie besser keine Diskussionen anzetteln sollten.

      Jahreshoroskop 2018

      Welt am Sonntag

      So wird 2018 - ob Sie's glauben oder nicht (31.12.1017)

      Fernsehwoche 52/2017

      Können Sie 2018 aus dem Vollen schöpfen oder müssen Sie sich Ihre Kräfte gut einteilen. Ihr Gesundheitshoroskop verrät es.

      Auf einen Blick

      Das große Venus-Horoskop für 2018

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